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Christian
Häussler beim Bau des Modells

Das
Modell im Obergeschoss des Hinkelsturms

Die
Stadtkirche mit einem Teil der Kirchstraße

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Das
Altstadtmodell wurde von dem Designer Christian Häussler
geschaffen. Es entstand in gut zweijähriger Arbeit und zeigt die
Altstadt im Maßstab 1:160. Fotos, Dias und Ansichtskarten aus dem
Stadtarchiv, aus den städtischen Bildstellen oder von privaten
Sammlern wurden zu Straßenaufrissen und Rekonstruktionsskizzen
verwendet. Katasterpläne des Vermessungsamtes dienten als
Modellgrundlage. Die naturalistische Darstellung mit Fachwerk und
Altersspuren an Dächern und Fassaden wurde für eine lebendige
Wiedergabe der baulich verdichteten Altstadt gewählt. Holz, Karton
und Kunststoff fanden Verwendung und wurden farbig gestaltet. Das
Modell zeigt wegen der begrenzten Ausstellungsfläche im Turm etwa
zwei Drittel der Altstadt.
1996
konnte das Modell für die Ausstellung hier im Turm durch die
finanzielle Förderung des Darmstädter Unternehmers Ekkehard Wiest
zur jetzigen Größe ausgebaut und als Leihgabe zur Verfügung
gestellt werden. Eine Vergrößerung des Modells ist geplant, jedoch
müssen zunächst Alternativen für den künftigen Standort gefunden
werden.
Das
Modell zeigt die Altstadt um 1930 – Darmstadt feiert sein 600jähriges
Stadtjubiläum. Auf der ‚Insel’ wird aus diesem Anlass gerade
der Niebergallbrunnen eingeweiht. Er setzt dem Datterich und seinem
Schöpfer ein Denkmal. Die ehemalige Residenz ist seit 12 Jahren
Landeshauptstadt Hessens. Drei Jahre noch, bis die
Nationalsozialisten die Macht erhalten; nach weiteren 10 Jahren, im
September 1943 trifft der begonnene Luftkrieg Teile der Altstadt um
die ‚Insel’. Ein Jahr darauf, in der Nacht vom 11. auf den
12. September 1944, wird das alte
Darmstadt ausgelöscht, mehr als 12.000 Menschen sterben dabei.
Ein
Grundriss der gesamten Altstadt wurde von Christian Häussler bereits 1995 in Form von vier Bronzeplatten im Eingangsbereich des
Museums, am Zwinger, in den Boden eingelassen. Die Arbeit wurde
durch den Darmstädter Rotary – Club gesponsert.
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