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Gebrüder
Schneider

Museum
am Schlossgraben 9

Pädagog
in den 30er Jahren
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Keineswegs – das letzte Stadtmuseum ging 1944 im Krieg verloren. Seine
Vorgeschichte begann 1903, als die Gebrüder Johann Wilhelm
Schneider (genannt der Bücherwurm) und Johann Gottfried Schneider
(genannt Kopfschneider) der Stadt ihr Haus am Schlossgraben 9 sowie
ein beträchtliches Vermögen hinterließen. Ein Jahr später
beantragten die Stadtverordneten Dr. Merck, Nodnagel und Lehr die
Errichtung eines städtischen Museums. Es wurde am 23. November 1909
eröffnet. Seit 1919 führte das Museum den Namen Stadtmuseum. Im
Jahre 1933 beendete das Pädagog den Schulbetrieb. 1935 zog das
Stadtmuseum mit seinen Sammlungen dort ein. Das Pädagog wurde in
der Brandnacht am 11. September 1944 zerstört. Nur geringe,
ausgelagerte Bestände entgingen der Vernichtung. 1989 gründete
sich der Freundeskreis Stadtmuseum e.V. auf Anregung von Carlo
Schneider mit Sitz im Hinkelsturm an der ehemaligen Stadtmauer.

Pädagog
nach
1945
Pädagog im Sommer 1998 |