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Foto:
Stadtarchiv Darmstadt
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Der
Verlauf der Stadtmauer vom Hinkelsturm in Richtung ‚Insel’.
Während
Mauer und Turm direkt in die Häuser und Stallungen einbezogen
waren, nehmen sie heute eine freistehende, fast isoliert wirkende
Position ein. Der Raum davor wird heute als Parkplatz bzw. Grünfläche
verwendet.
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Foto:
Stadtarchiv Darmstadt
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Das
Geburtshaus Justus von Liebigs in der Großen Kaplaneigasse 30,
geschmückt zu Ehren seines 100 Geburtstages im Mai 1903.
Kaum
zu glauben, dass aus Liebig, von dem Direktor Stork am Pädagog noch
meinte ‚aus dem Bub werd nix’, der größte Chemiker des 19.
Jahrhunderts werden sollte. Das Haus, das bereits vor dem Krieg ein
Museum war, wurde mitsamt dem Mobiliar bereits durch die ersten
Bombenangriffe zerstört. Heute befindet sich exakt an dieser Stelle
ein kleiner betonierter Ausgang aus der dortigen Tiefgarage
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Foto:
Stadtarchiv
Darmstadt
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Der
Hinkelsstein in der Hinkelsgasse ragte bis in die Küche des
dortigen Wohnhauses. Da er den Kindern der Altstadt viele
Jahrhunderte zum spielen diente, ist seine Oberfläche auf dem
ehemals der Straße zugewandten Teil noch heute glatt poliert.
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Foto: Stadtarchiv Darmstadt
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Der
Niebergall-Brunnen von Well Habicht steht seit dem 600jährigen
Stadtjubiläum Darmstadts 1930 noch immer an der gleichen Stelle.
Von der sonstigen Bebauung der ‚Insel’ ist dagegen nichts mehr
erhalten. Im Westen wurde der Platz zudem seiner Rebebauung beraubt,
als Ende der 70er Jahre der Durchbruch der Holzstraße erfolgte.
Auch der Turm der Stadtkirche wurde verändert aufgebaut.
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Foto: Dr. Wolfgang Martin
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Die Turnhalle
am Woogsplatz, eingeweiht im Jahre 1866.
Die Brachfläche präsentierte sich dach
dem Krieg jahrzehntelang in ungepflegten Zustand. Erst vor zwei
Jahren wurde hier ein gepflegter Grünbereich zur Stadtmauer
geschaffen. Die davor liegende Freifläche wird dagegen bis heute
als unzureichend gestalteter Parkplatz genutzt.
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Foto: Stadtarchiv Darmstadt
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Die Kapelle des Stadtbaumeisters Hechler
aus dem Jahre 1868.
Der Bereich wurde bis 1828 als Friedhof
genutzt. 1954 wurde die Ruine von der Stadt als Mahnmal für die
Opfer des Krieges bestimmt. Auf der heutigen Grünanlage stehen noch
vereinzelte Grabmäler, z.B. von Abbè Vogler und Johann Heinrich
Merck.
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Foto: Stadtarchiv Darmstadt
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Das Pädagog
wurde 1607-1629 von Seyfried Pfannmüller in schlichten, dem Barock
zugewandten Renaissanceformen erbaut. Es diente als Schulgebäude
und war entsprechend die erste Lehranstalt für viele später berühmt
gewordenen Darmstädter (Justus v. Liebig, Georg Büchner, Georg
Christoph Lichtenberg etc.). Zwischen den Weltriegen beherbergte es
das Stadtmuseum. Im Krieg schwer beschädigt, war es jahrzehntelang
eine Ruine, von der zum
Schluss nur noch Teile des Treppenhauses
standen. 1979 begann unter Fritz Seipp die Aktion
‚Wiederaufbau Altes Pädagog’.
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Foto: Stadtarchiv Darmstadt
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Die Stadtkirche im Jahr 1899:
Die Kirche
besitzt noch ihre alte Turmbekrönung sowie das in mehrere Einheiten
unterteilte Dach des Kirchenschiffs. Durch die enge Kirchstraße
schlängelt sich die Schiene der erst zwei Jahre zuvor errichteten
Straßenbahn. Heute sind die Schienen Teil des breiten Holzstraßendurchbruchs,
der 1980 im Rahmen des Baus für den City-Ring eröffnet wurde.
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Foto:
Stadt- und Kreisbildstelle Darmstadt
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Blick
auf die Nordseite des Marktplatzes:
Der
Brunnen auf dem Marktplatz steht seit 1780 unverändert auf seinem
Platz.
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Foto:
Stadt- und Kreisbildstelle Darmstadt
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Blick
auf die Südseite des Marktplatzes:
Das
alte Rathaus wurde nach dem Krieg äußerlich rekonstruiert, die
Stadtkirche in veränderter Form wiedererrichtet. Beim Wiederaufbau
1954 ließ Peter Grund die Ostzeile des Marktplatzes rechtwinklig
zum Schloss errichten. Dadurch sollte das Rathaus besser zur Geltung
kommen.
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Foto: Stadtarchiv Darmstadt
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1897 werden die Schienen der Straßenbahn in der Kirchstraße
verlegt. Große und kleine Heiner stellen sich in Positur, als der
‚Hofphotograph Eduard Zinsel’ diese Aufnahme macht. Ende der 70er
Jahre des 20. Jahrhunderts erfolgte der Durchbruch der Holzstraße als
Teil des City-Rings. Dieser nahm auch die neue Trasse der Straßenbahn
mit auf, die seit dem in einem weiter östlich gelegenen Bogen die
Innenstadt umfährt. Die traditionelle Führung über den Marktplatz
und durch die Kirchstraße gehört seit dem der Vergangenheit an.
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Foto: Dr. Wolfgang Martin
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Die goldene
Krone und das gegenüberstehende ‚Fuchseeck’ (Metzgerei Fuchs)
waren die einzigen Häuser der Kernaltstadt, welche die Zerstörungen
unversehrt überstanden. Das ‚Fuchseeck’ wurde in der
unmittelbaren Nachkriegszeit abgerissen. Die Gauben der ‚Krone’
wurden Ende der 60er Jahren entfernt und erst wieder in den 90er
Jahren rekonstruiert.
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Foto: Dia-Sammlung Lockow, Stadtarchiv
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Blick vom Glockenturm des Schlosses
über den nördlichen Teil der Altstadt in Richtung Mathildenhöhe:
Während auch
hier früher das Gewirr der Altstadt mit dem Geistberg, der Brauerei
‚Zum goldenen Anker’ und dem Gefängnis prägend war, verläuft
heute an dieser Stelle der Grünzug der Ollenhauer-Promenade.
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Foto: Stadtarchiv Darmstadt
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Die
umgekehrte Blickrichtung zeigt den Verlauf der Schlossgasse vom
Geistberg in Richtung des Glockenturms des Schlosses. Die
Schlossgasse mündet auf den Schlossgraben. Während dieser früher
eine ruhige Nebenstraße mit dicht an das Schloss heranrückender
Bebauung war, ist der Schlossgraben heute Teil des vielbefahrenen
City-Rings.
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Foto: Stadtarchiv Darmstadt
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Seit 15 82
begann der Ausbau der Alten Vorstadt entlang der Alexanderstraße
zwischen Dieburger Straße und Ballonplatz, später bis zum Schloss.
Die Häuser gehörten zu einem aus der Renaissance hergeleiteten
barocken Typen mit Schweifgiebeln breiten Toreinfahrten und kleinen
Nebengebäuden. Später
wurden hier auch erste Bauten für die TH
und Kasernengebäude errichtet. Im Krieg wurde fast alles
zerstört, am Ballonplatz hat man eine Häusergruppe restauriert. Im
unteren Teil erhebt sich heute das TH-Hochhaus. Die Gebäude des
Bereichs Bauingenieurwesen aus den 60er Jahren (rechts), wurden Ende
2004 für die dort geplante Kongresshalle abgerissen.
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Foto: Stadtarchiv Darmstadt
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Die Gebäude
in der Magdalenenstraße gehören ebenfalls dem ersten Bauabschnitt
der Alten Vorstadt ab ca. 1600 an. Die heutige Präsentation der
Straße ist das Ergebnis von aufwendigen Restarieringsarbeiten in
den 80er und 90er Jahren.
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Foto: Stadt- und Kreisbildstelle Darmstadt
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An der Rundeturmstraße befand sich das alte Gefängnis der
Stadt in dem Ludwig Weidig, ein Mitstreiter Georg Büchners
inhaftiert war. Den Krieg unzerstört überstanden, wurde es Anfang
der 70er Jahre als ABM-Maßnahme abgerissen. Nur ein einzelnes
Mauerfragment, das inzwischen unter Denkmalschutz steht, erinnert
noch an das Gebäude. Auf der lange Zeit ungepflegten, als Parkplatz
genutzten Fläche, wurde gegen Ende des 20. Jahrhunderts das Gebäude
des Fraunhofer-Instituts errichtet.
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Foto: Stadtarchiv Darmstadt
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Blick von der Landgraf-Georg-Straße nach Westen Richtung Schloss.
Deutlich
erkennbar ist der beim Wiederaufbau geänderte Trassenverlauf. Während
die Straße früher in Form einer S-Kurve auf das Schloss mündete,
verläuft sie seit den 50er Jahren in einer begradigten Führung.
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Foto: Stadtarchiv Darmstadt
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Das Zentralbad am Merksplatz am östlichen Rande der Altstadt,
errichtet von August Buxbaum, in
den Jahren 1907-1909:
Jugendstilelemente
mischen sich mit neuer Sachlichkeit. Im Krieg schwer beschädigt, präsentiert
sich der Bau leider immer noch mit Notdach und fehlender Turmbekrönung.
Zudem wurden die beiden kleinen Seitenflügel rechts und links sowie
eine der hinteren Haupthallen abgerissen.
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